Der Versuch einer Historie: 1920-1950

Fu├čball beim SVS in den 1920er Jahren
Fu├čball beim SVS in den 1920er Jahren

Der Fu├čballsport in Sillenbuch hat seinen Ursprung im Jahre 1920, als Mitglieder der "Freien Sportvereinigung Sillenbuch" im August die Fu├čballabteilung gr├╝ndeten. Zum Spielwart wurde Karl Gohl gew├Ąhlt, Spielf├╝hrer und Trainer wurde Ferdinand Schweitzer. Die Spielkleidung wurde damals noch von den Spielern selbst beschafft und die Spiele mussten stets auf fremdem Platz ausgetragen werden, da auf dem kleinen Turnplatz nur ein Spiel "3 gegen 3" aus-gef├╝hrt werden konnte.

Damals geh├Ârte das Dorf Sillenbuch noch zum Landkreis Esslingen. Aus diesem Grund waren die damaligen Gegner zum Beispiel W├Ąldenbronn, Deizisau, Esslingen, N├╝rtingen, etc., so dass die Anfahrt in der noch fast autolosen Zeit nicht ohne Probleme war. Auch der Spielbetrieb musste zu dieser Zeit mehr oder weniger improvisiert werden und fand ├╝berwiegend auf einer Wiese satt, auf der ein Spielfeld eingestreut und Tor-stangen angebracht wurden, die man nach dem Spiel oder Training wieder entfernte. Sp├Ąter stellte Emil Kr├Ąmer eine seiner Wiesen zur Verf├╝gung, doch schon bald musste man wieder umziehen. Gro├če sportliche Erfolge waren unter diesen Voraussetzungen nat├╝rlich nicht m├Âglich, man spielte tats├Ąchlich aus Spa├č an der Freude.

Seit 1926 hei├čt es "gr├╝n-wei├č" beim SVS

Im Jahre 1923 stellte dann der Gemeinderat dem Verein die "Farrenwiese" (heute: dt.-franz. Grundschule) zur Verf├╝gung, auf der ein Sportplatz angelegt werden konnte. Dem sportlichen Aufstieg stand somit nichts mehr im Wege. Es wurde ein Trainer engagiert und pl├Âtzlich stand die Mannschaft an zweiter Stelle ihrer Gruppe. Bereits im Jahre 1926 wurden die Vereinsfarben auf gr├╝n-wei├č festgelegt, die bis heute beibehalten wurden.

Die anschlie├čenden Jahre waren gepr├Ągt durch die allgemein schlechten wirtschaftlichen Verh├Ąltnisse. Im M├Ąrz 1933 traten unsere Mannschaften zu ihren letzten Pflichtspielen an, und der Spielbetrieb ruhte dann bis ins Jahr 1947 v├Âllig. Nach der erneuten Vereinsgr├╝ndung wurde Willi Senn Leiter der Fu├čballabteilung. Ein Spielfeld stand wiederum nicht zur Verf├╝gung und der Trainings- und Spielbetrieb musste auf dem Platz des Kaufm├Ąnnischen Vereins (geh├Ârt heute zur TSG Stuttgart) stattfinden, der damals noch keine aktive Mannschaft hatte.

Seit 1950 am Spitalwald zuhause

Im Spieljahr 1948/49 erfolgte der erste aktenkundige Aufstieg in die A-Klasse. Herbert Kaiser wurde als Spielertrainer geholt, die Mannschaft erreichte im Pokal den dritten Platz und durch einen tollen 7:1-Sieg ├╝ber Darmsheim wurde der Aufstieg geschafft. Im Jahr 1949 war es dann endlich soweit. Der Bau unseres Sportplatzes im Gewann Spitalwald konnte in Angriff genommen werden. Aktive und passive Mitglieder st├╝rzten sich mit Elan in die Arbeit. Die Platzeinweihung fand am 20. August 1950 mit einem Sommernachtsfest und Festzug statt. Bereits die Saison 50/51 zeigte aber, dass der Platz erhebliche M├Ąngel hatte. Die beim Bau vernachl├Ąssigte, bzw. durch Geldmangel bedingt, nicht ausreichende Drainage musste nachtr├Ąglich durchgef├╝hrt werden, so dass der Platz wieder f├╝r l├Ąngere Zeit nicht bespielbar war. Erst im September 1952 konnte das Spielfeld wieder einges├Ąt werden, und am 12. Augsut 1953 wurde der Platz zum zweiten Male eingeweiht. In den folgenden Jahren gelang es der Mannschaft, sich in der Spitzengruppe der B-Klasse zu etablieren. Die hohe Leistungsdichte in dieser Klasse verhinderte aber wiederholt den Aufstieg.

Die Jahre 1950-1980

Die Wende kam mit Siegfried Boll, der 1956 als neuer Trainer vom PSV Stuttgart kam. Mit gro├čem Engagement ging man in die Pflichtspielrunde. Der Lohn war dann die Meisterschaft der B-Klasse Staffel 2. Wie souver├Ąn dieser Erfolg erzielt wurde, zeigt die Tatsache, dass man 14 Punkte Vorsprung auf den Zweiten hatte und in 22 Spiele 82 Tore erzielte.

Meister und Pokalsieger Ender der 50er Jahre

Auch im Pokalwettbewerb war die Mannschaft erfolgreich und siegte im Endspiel gegen den SV Heslach mit 3:1. Im Spieljahr 57/58 musste man dann in der A-Klasse zun├Ąchst Lehrgeld bezahlen, denn zur Technik kam noch die H├Ąrte. Die Anpassung gelang jedoch ├╝berraschend schnell und am Ende stand der vierte Tabellenplatz bei 19 Mannschaften. Das zweite Jahr in der A-Klasse erwies sich leider als weitaus schwieriger. Mit dem neuen Trainer Eberhardt vom VfB Stuttgart musste so manch bittere Niederlage hingenommen werden. Die Mannschaft wurde neben einigen schweren Verletzungen von Stammspielern auch durch die Tatsache geschw├Ącht, dass man diese um jeden Preis verj├╝ngen wollte, wobei das richtige Ma├č offensichtlich verloren ging. Die Konsequenz war der Abstieg.

Neuorientierung zu Beginn der 60er

Nun begann f├╝r die Fu├čballabteilung eine Phase der Neuorientierung, was dadurch belegt wird, dass in vier Jahren sage und schreibe f├╝nf Trainer verschlissen wurden. Die Zeit bis zur Pflichtspielrunde 63/64 stand unter einem besonderen Aspekt, da die Stadt Stuttgart unseren Platz mit einer 400-m Aschenbahn umbaute. Nat├╝rlich litt der Trainings-und Spielbetrieb unter den Bauarbeiten. Kurz vor Beginn der neuen Saison mussten die Masten der alten Platzbeleuchtung abgerissen werden. Durch selbstlosen Einsatz aller Abteilungsmitglieder konnte eine neue Platzbeleuchtung erstellt werden. Die Leitung dieser Arbeiten ├╝bernahm Dieter Benk, der es nicht nur verstanden hat alles gut zu organisieren, sondern durch Gestaltung einiger sch├Ânen Abende auch noch den Zusammenhalt der Mannschaft zu steigern wusste.

Vizemeister und Pokaltriumph 1965

Sportlich ging es erst in der Saison 64/65 wieder aufw├Ąrts als Herbert Kaiser vom TSV Heumaden zu seinem Stammverein zur├╝ckkehrte. Mit gro├čem Elan wurde in der Runde der zweite Tabellenplatz erreicht und man stie├č bis ins Bezirkspokalendspiel vor, das man im Echterdinger Filderstadion mit 1:0 gegen Weil im Sch├Ânbuch gewann. Die Spieler Manfred Huber und Reinhold Leitenberger erhielten f├╝r ihren Einsatz in 250 Spielen die silberne, Abteilungsleiter Herbert W├Ârner f├╝r seine langj├Ąhrige T├Ątigkeit die goldene Ehrennadel des Vereins.

Mit Trainer Hinterstocker bis in die 2. Amateurliga

Mit Ludwig Hinterstocker, dem ehemaligen Kickers- und VfB-Vertragsspieler, der in der Saison 67/68 verpflichtet werden konnte, begann die sportlich erfolgreichste Zeit des SVS.

Innerhalb von drei Jahren gelang unserer Mannschaft der Durchmarsch in die zweite Amateurliga! Dass man auch da vorne mitmischen konnte, zeigte die Saison 70/71. Mit 43:17 Punkten erreicht unsere Elf den zweiten Platz und verpasste den Aufstieg in die damals h├Âchste Amateurliga nur knapp. H├Âhepunkt und Auftakt dieser Saison war das Freundschaftsspiel gegen die Vertragsspielerelf der Stuttgarter Kickers. Vor rund 1000 Zuschauern wurde mit 0:1 nur denkbar knapp gegen den Regionalligisten verloren. Diese Leistung konnte auch auf die Punktspiele ├╝bertragen werden. 14 Spiele blieb man ohne Niederlage und musste sich am Ende nur den FV Zuffenhausen geschlagen geben. Lohn f├╝r die hervorragenden Leistungen der Vorjahre war denn die M├Âglichkeit im damaligen Neckarstadion das Vorspiel zur Begegnung VfB gegen Olympique Marseille zu bestreiten. Gegner war der mehrfache israelische Meister Hapoel Haifa, der nach flottem Spiel mit 4:3 bezwungen wurde.

Ende der 70er Jahre wieder in der Kreisliga

Mit der Saison 72/73 kam die Wende. War in den vorangegangenen Jahren stets ein Aufw├Ąrtstrend zu verzeichnen gewesen, folgte nun der Absturz. Nur wenige Jahre nach dem verpassten Aufstieg fand man sich 79/80 in der untersten Klasse wieder, was allerdings den Zusammenhalt innerhalb der Abteilung nicht tr├╝ben konnte, zumal starke A-Jugendjahrg├Ąnge auf dem Sprung zu den Aktiven standen. In der Abteilungsleitung wurde Wolfgang Goller 1980 von J├╝rgen Rick abgel├Âst.

Die Jahre 1980-2000

Ein neuer sportlicher Aufschwung kam dann mit Edgar Kurz und Reinhold Leitenberger, die die Mannschaft kurz vor Ende der Saison 80/81 von Siegfried Gr├Ąter ├╝bernahm. Durch konsequentes, aber doch auch behutsames Einbauen von eigenen A-Jugendlichen leiteten sie einen Umbruch ein. Dass sie hiermit auf dem richtigen Weg waren, zeigte sich noch in der selben Saison. Im Pokalhalbfinale musste man sich erst nach Verl├Ąngerung dem Landesligisten SpVgg Feuerbach geschlagen geben.en

Beginn der 80er Jahre: Nur der Partywagen der SSB konnte den SVS bremsen

Die ersten Fr├╝chte des Neuaufbaus, den Edgar Kurz zusammen mit dem neuen Abteilungsleiter Heinz Spreng initiierte, konnten bereits in der Spielzeit 82/83 geerntet werden. In ├╝berlegener Manier wurde die Mannschaft Meister der Kreisliga B. Dieser Erfolg wurde im Partywagen der SSB so kr├Ąftig gefeiert, dass nach kaum der H├Ąlfte der Fahrstrecke die Getr├Ąnkevorr├Ąte im Depot wieder aufgef├╝llt werden mussten. Wie viel Substanz in der jungen Mannschaft steckte wurde in der folgenden Saison deutlich. Als Aufsteiger belegten wir auf Anhieb den zweiten Platz und scheiterten nur knapp an Eintracht Stuttgart.

Bezirksliga-Aufstieg 1985 mit Marco Kurz

Dieser "Ausrutscher" wurde 84/85 prompt ausgeb├╝gelt, als der Aufstieg in die Bezirksliga Stuttgart geschafft wurde. Bei einem z├╝nftigen Spanferkelessen und einem tollen Ausflug an den Gardasee wurde der Erfolg geb├╝hrend gefeiert. Leider schied unser Erfolgstrainer zum Saisonende aus. Als Nachfolger kam 86/87 J├╝rgen Bofinger von der SpVgg Renningen. Leider musste man nach Ende der Runde den bitteren Gang zur├╝ck in die Kreisliga A antreten. Die folgenden zwei Spieljahre standen ganz im Zeichen des kontinuierlichen Wiederaufbaus, der jedoch mit dem Weggang des bisher erfolgreichsten Sillenbucher Spielers Marco Kurz ( VfB, N├╝rnberg, Dortmund, Schalke, 1860 M├╝nchen) vor├╝bergehend ins Stocken geriet.

Zwei Jahre Bezirksliga Angang der 90er Jahre

Die Leitung der Abteilung ging auf Rolf Weiss und Edgar Kurz ├╝ber, die f├╝r die Saison 88/89 Peter Huber als Trainer gewinnen konnten. Der abermalige Aufstieg in die Bezirksliga wurde angepeilt, aber im ersten Jahr knapp verpasst. Das Spieljahr 89/90 brachte dann den ersehnten Aufstieg in die Bezirksliga. Unangefochten wurde man mit 9 Punkten (42:6 Punkten) Vorsprung Meister. Mit einem rauschenden Kabinenfest wurde der Aufstieg gefeiert. Zudem wurde in diesem Jahr in Eigenregie unsere Grillh├╝tte erstellt, die aber inzwischen dem Platzneubau zum Opfer fiel. Die Saison 90/91 wurde f├╝r unsere Mannschaft schwer, da man sich zuerst an die rauere Gangart der Bezirksliga gew├Âhnen musste. Nach einem klassischen Fehlstart mit 0:10 Punkten war dann aber der Knoten geplatzt und am Ende stand ein Platz im Mittelfeld und als Lohn der Anstrengungen ein Ausflug nach San Remo.

Zum Hundertj├Ąhrigen folgte der Gang in die Kreisliga A

Im Jahr 1991 ├╝bernahm Willi Mayer die Abteilungsleitung. Aufgrund seiner Initiative wurde der Freundeskreis der Fu├čballabteilung ins Leben gerufen. Der Sinn und Zweck dieser Institution liegt insbesondere darin, die vielf├Ąltigen Aufgaben der Jugendarbeit und der Aktiven finanziell zu unterst├╝tzen. 1992, also im Jahr des 100-j├Ąhrigen Vereinsjubil├Ąums musste leider wieder der Gang in die Kreisliga A angetreten werden. Anl├Ąsslich dieses Jubil├Ąums wurde ein Freundschaftsspiel gegen die Oberligamannschaft des VfB Stuttgart bestritten. Die Saison 92/93 brachte mit R├╝ckkehrer Marko Rieg einen neuen Trainer, der ann├Ąhernd die n├Ąchsten 10 Jahre dieses Amt inne haben sollte.

Die Spielzeit 93/94 brachte mit Christoph Zimmermann und Hartmut Probst nun auch wieder einen Generationswechsel in der Abteilungsleitung. Sportlich konnte man nach schwachem Start noch den respektablen dritten Tabellenplatz realisieren. Erfolgreicher waren in diesem Jahr unsere Jugendlichen, die mit der B- und C-Jugend in die Leistungsstaffel aufstiegen. In der Sommerpause 1994 wurden in ca. 850 ehrenamtlichen Arbeitsstunden unsere beiden Kabinen wieder in annehmbaren Zustand gebracht. Des weiteren kam in diesem Jahr durch das Engagement des damaligen Vereinsvorsitzenden Knut Kr├╝ger auch wieder Bewegung in das jahrelang w├Ąhrende Thema "Zweiter Sportplatz". Die Saison 94/95 verlief mit dem siebten Platz in der Endabrechnung insgesamt entt├Ąuschend. Erfreulich damals die Meisterschaft unserer A-Jugend und deren Gewinn des 25. Osterturniers des TSV Leinfelden.

Mitte 1990: Der VfB Stuttgart zu Gast beim SVS

Das absolute Highlight war am 18. Juni 1995 das Benefizspiel gegen die Bundesligaelf des VfB Stuttgart. Vor ├╝ber 1000 Zuschauern schlugen wir uns wacker und unterlagen nur mit 3:6. In der folgenden Saison 95/96 schrammte man am fast schon sicher geglaubten Aufstieg vorbei und wurde bitterer Zweiter. Erfolgreicher war man im Pokal. Im Endspiel unterlag man zwar dem ASV Botnang in einer wahren Hitzeschlacht mit 2:3 n.V., war damit aber beste Kreisliga A-Mannschaft und somit f├╝r den WFV-Pokal qualifiziert.

Im WFV-Pokal gegen den VfR Heilbronn

Im Sommer 1996 rollten endlich die Bagger an und man musste insgesamt 12 Mannschaften f├╝r eine Saison "umsiedeln". Doch auch diese logistische Herausforderung wurde mit viel Engagement aller Beteiligten erfolgreich gemeistert. So wurde die Sillenbucher "Heim"-premiere im WFV-Pokal gegen den damaligen Verbandsligisten VfR Heilbronn (1:5) in Obert├╝rkheim ausgetragen. Bedingt durch die Platzarbeiten hatte man in der Saison 96/97 lauter Ausw├Ąrtsspiele, so dass am Ende f├╝r beide Sillenbucher Mannschaften nur m├Ą├čige Mittelfeldpl├Ątze heraussprangen.

Neuer Kunstrasen- und Rasenplatz zum Abschluss des Jahrtausends

Zu Beginn der Saison 97/98 konnte mit dem Kunstrasenspielfeld die erste H├Ąlfte der neuen Anlage am Spitalwald benutzt werden, immerhin fast 50 Jahre nach der ersten Platzeinweihung.

Zum ersten Male fanden unter der Regie von Dieter Schlecker Jugendturniere auf unserem Sportgel├Ąnde statt, nachdem es bis dato nur Hallenturniere gegeben hatte, die aber auf Grund fehlender Hallenzeiten nicht mehr durchgef├╝hrt werden konnten. Die Spielzeit 97/98 verlief mit dem 4. Tabellenplatz sportlich entt├Ąuschend. Die Abteilungsleitung setzt sich seit Anfang 1998 zusammen aus Michael Spengler, Steffen Mayer und Hartmut Probst. Thomas Rogall und Oliver Grenzenmann sind f├╝r den Jugendbereich verantwortlich. Mit der Fertigstellung des Rasenplatzes im Herbst 98 haben die jahrzehntelangen Bem├╝hungen des SV Sillenbuch endlich ein gutes Ende gefunden. Auch in der Saison 98/99 konnte man bis ins Fr├╝hjahr hinein Anschluss an die Tabellenspitze halten. Leider setzte sich dieser Trend nicht fort und so war nicht mehr als ein 5.Tabellenplatz zu verzeichnen. Achtbar schlug sich die zweite Mannschaft mit einem 3. Tabellenplatz in der Endabrechnung. Nur knapp dem Abstieg entronnen ist man in der Saison 99/00.

Klassenerhalt am Ende doch noch erreicht

Nach der Vorrunde noch auf dem 5.Tabellenplatz war man am Ende gar noch auf fremde Sch├╝tzenhilfe angewiesen, um dem bitteren Gang in die Kreisliga B zu entgehen. Leider musste man zum Saisonende mit Christian Paul einen der Leistungstr├Ąger zum Landesligisten TSVgg Plattenhardt ziehen lassen. Dem schleichenden Aderlass der letzten Jahre und dem jahrlang fehlenden Nachwuchs aus den eigenen Reihen musste nun Tribut gezollt werden. Zur Halbzeit der Saison 00/01 schon fast aussichtslos abgeschlagen griff die Abteilungsleitung zum letzten Mittel und trennte sich nach fast 10 Jahren von Trainer Marko Rieg. Unter der Regie von Steffen Mayer gelang doch noch der Klassenerhalt, der mit einer rauschenden Saisonabschlussfeier geb├╝hrend gefeiert wurde.